Fortbildung für Gruppenführer – Tag 2

Der zweite Tag an der LFS Loy liegt nun hinter mir, ein wenig mehr Praxis war heute angesagt. Praxis bedeutet natürlich für einen Gruppenführer das Erkunden einer vorgegebenen Lage und die Umsetzung der Erkentnisse in eine Planung, einen Entschluss und schlussendlich in eine Befehlsgebung für seine Gruppe.

Rund um den Mittag herum waren Planspiele auf dem Stundenplan. Diesmal allerdings auf die bekannte Art mit Modellplatten und Fahrzeugen im H0 (1:87) Massstab. Die erste Lage war ein Unfall mit einem Kleintransporter mit Gefahrgut (Atomar). Wobei sich schließlich herausstellte, dass es sich nur um gut verpackte Kleinstrahler für die Herstellung von Kontrastmittel handelte. Die ausgehende Gefahr also gering war. Priorität lag somit auf der eingeklemmten Person im auf den Kleinlaster aufgefahrenen PKW.

Die zweite Lage ein Containerbrand an einem Supermarkt klang auf den ersten Blick recht einfach und leicht. Nach der Erkundung der Lage stellte sich aber heraus, dass der Dachbereich des Supermarktes auch in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte. Die Nachforderung einer Wärmebildkamera sowie einer weiteren Löschgruppe zur Kontrolle des Marktes entschärften die Lage dann.

In der Praxis draußen am Objekt galt es die tatsächliche Lage zu erkunden. Also z.B. welche Zugangsmöglichkeiten bieten sich für einen Angriff oder eine Rettung.

Morgen geht es dann gleich in Früh wieder raus, es steht eine Zugübung auf dem Plan. Nichts genaues weiß man bisher nicht, wie also im wirklichen Leben auch. Wir sind sehr gespannt und fühlen uns geehrt nochmal im „alten“ Brandhaus üben zu dürfen. Ein neues wird ja bereits gebaut und damit sind die Tage des „alten“ gezählt.

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