Fortbildung für Gruppenführer – Tag 3 – Fazit

Der letzte Tag der Fortbildung begann gleich um 8 Uhr mit der angekündigten Zugübung. Mit nur 16 Teilnehmern im Lehrgang ein etwas geschwächter Zug, aber nicht unrealistisch möchte ich behaupten.

Ausgangslage war ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus, alarmiert wurden zwei Wehren mit Grundausstattung die jeweils mit einem LF8 ausrückten. Ich war Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeuges und somit auch gleichzeitig Einsatzleiter.

Aus Rücksicht auf die Ausbilder will ich an dieser Stelle auf eine detaillierte Lagebeschreibung verzichten. Nur soviel: Wir führten die Menschenrettung (Übungspuppen) sowie die Brandbekämpfung über eine Steckleiter sowie den normalen Hauszugang durch. Ein Tip vielleicht noch (der aber ja immer gilt): 30 Sekunden mehr Erkundung sparen später mächtig viel Ärger und helfen wirklich die Prioritäten korrekt zu setzten.

Auch bei dieser Übung lief alles gut, die Personen wurden rasch gefunden und das Feuer war recht schnell unter Kontrolle. Einer kurzen internen Nachbesprechung folgte die gemeinsame mit dem Ausbilder. Darin enthalten auch die Disskusion über mögliche alternative Herangehensweisen.

Fazit:

Wie versprochen hier also mein Fazit zum Lehrgang. Ich fand den Lehrgang sowohl inhaltlich als auch in der Durchführung gut. Speziell die Wiederholung der Führungsgrundlagen sind sinnvoll. Die anschließenden Planspiel sind nicht nur zur Verfestigung des Wissens geeignet sondern auch für eigene Ideen für interne Fortbildungen von Gruppenführern. Ich denke, die anfänglich mir gegenüber geäußerten Bedenken sind teilweise korrekt, da meine GF-Ausbildung noch nicht so lange her ist. Mir persönlich hat der Lehrgang aber Sicherheit gebracht und zudem eine Menge Ideen wie Ausbilung und Fortbildung von Gruppenführern aussehen kann. Kurz: Ich fand es sinnvoll und gut, dass ich diese 3 Tage an der wohl schönsten Landesfeuerwehrschule in Deutschland verbracht habe.

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